All posts tagged: KRM

Anerkennung, aber zu welchem Preis?

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Nein, ich finde es überhaupt nicht überraschend, dass die Welt am Sonntag heute wieder eine Religionsgemeinschaft und die Religionspraxis der Muslime ins Visier genommen hat. Und noch weniger überraschen mich die Äußerungen eines CSU-Politikers, der ein ‚Islamgesetz’ fordert oder die Kampagnen von MFD-Mitgliedern wie Sineb El Masrar, Ahmad Mansour, Khorchide und wie sie alle heißen. Das alles ist nicht weiter tragisch, denn geistigen Dünnschiss produzieren so einige in öffentlichen Debatten. Nein, das wirklich wichtige Thema […]

Unser schlechtes Image

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Der Koordinationsrat der Muslime hat versagt. Es koordiniert außer der Versendung inhaltsleerer Pressemitteilungen gar nichts. Das hat nichts mit dem Islam zu tun: Diesen Satz hört man immer wieder von muslimischen Funktionären und Verbandsvertretern. Nach den Anschlägen von Paris und auch nach den Vorfällen an Silvester in Köln. Mittlerweile fühlen sich nicht wenige Menschen davon genervt. Ich bin nicht verwundert, dass die Muslime in Deutschland mittlerweile ein schlechtes Image in der Öffentlichkeit haben. Dies nur […]

Quo vadis, KRM?

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Selbstgespräch zwischen Funktionären oder innermuslimischer Austausch? Vorabmeldung zum Interview mit Ersin Özcan, Vorstandsvorsitzender des DITIB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen Die Debatten rund um das Islamgesetz in Österreich haben in den letzten Wochen auch Muslime und Politik in Deutschland beschäftigt. Forderungen nach einem ähnlichen Gesetz wurden auch hier laut. Ersin Özcan, Vorstandsvorsitzenden des DITIB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, unterstrich in einem langen Interview, was in der nächsten Ausgabe der Islamischen Zeitung in voller Länge zu lesen sein wird, dass das Islamgesetz geprägt sei […]

Quotenkopftuch und Vorzeigemuslime

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Die Hauptsache: plakative Figuren. Die Abbildung von Muslimen in den Medien gleicht immer wieder einer Theaterinszenierung. Woher kommt diese Selektion und die mangelhafte Abbildung der Realität? Der Kleinverband Zentralrat der Muslime (ZMD) preschte mit der Idee einer Mahnwache vor und trat alleine als Veranstalter auf, ohne seine KRM-Partner mit ins Boot zu nehmen. Der Zentralrat nahm für sich in Anspruch, für „die Muslime“ zu sprechen, obwohl er gerade einmal 5 Prozent der Moscheegemeinden des Koordinationsrats […]

„Man muss auch von Salafisten ein Stück weit lernen“

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Muslimische Gelehrte sollten sich mit der Ideologie der Terrormiliz IS auseinanderzusetzen, fordert der Publizist Eren Güvercin im DLF. Dadurch könne Jugendlichen erläutert werden, welch verheerende Auswirkungen diese habe. Zudem könne man bei der Ansprache von Jugendlichen von Salafisten lernen. Denn „die machen gewisse Dinge schon ganz gut.“ Anne Raith: Seit über 15 Jahren wird am 3. Oktober nicht nur der Tag der Deutschen Einheit, sondern auch der Tag der Offenen Moschee gefeiert. Mehr als 1.000 […]

Die Formulierung einer ablehnenden Haltung reicht nicht aus

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Eine innermuslimische Debatte über die modernistischen Bewegungen der letzten hundert Jahre und deren Auswirkungen auf das muslimische Denken ist dringend nötig, um den ideologischen Ballast des neunzehnten Jahrhunderts endlich loszuwerden. Der organisierte Islam scheut diese Form der Auseinandersetzung und Selbstkritik. Traditionell ist die Moschee die Institution, die das gemeinschaftliche Leben der Muslime prägt. Moscheen sind nicht nur Gebetsräume, sondern lokale Einrichtungen, die den Muslimen bestimmte Dienstleistungen anbieten. Das war in der Geschichte schon immer so: […]

Warum Theologen einen Taxiführerschein machen sollten

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Gespräch mit dem deutschen Muslim Abdullah Borek, der bereits 1956 mit 20 Jahren Muslim wurde, über den organisierten Islam, die Etablierung der Islamischen Theologie an deutschen Universitäten, die Megalomanie der ‚revolutionären Reformtheologen‘ und warum Theologen auch einen Taxiführerschein machen sollten. Herr Abdullah Borek, Sie waren 20 Jahre alt als Sie 1956 Muslim wurden. Sie engagieren sich für die Belange der Muslime von Anfang an, u.a. waren Sie Vorsitzender der Deutschen Muslim-Liga. Wie beobachten Sie als […]

Der religiös-weltanschaulich neutrale Staat und die Theologie

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Viel wurde in den letzten Monaten über die Islamische Theologie spekuliert. Einige sehen die Wissenschaftsfreiheit in Gefahr, andere sprechen von einem "Staatsislam", der kreiert werden soll. Juristen betrachten die Probleme und Schwierigkeiten oft nüchterner. Ich sprach mit dem Religionsverfassungsrechtler Prof. Reiner Tillmanns über einige Grundfragen zur Beziehung des religiös-weltanschaulich neutralen Staates und der Theologie. Tillmanns ist Professor an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW). Zuvor war erMitarbeiter am Institut für Kirchenrecht der Universität zu Köln. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört das Religionsrecht. Seit mehr als 20 Jahren befasst er sich mit den Rechtsproblemen der Muslime und islamischen Gemeinschaften in Deutschland, woraus etliche juristische Fachbeiträge hervorgegangen sind.

Münster: Wichtige Fragen wurden zu Beginn ausgeblendet

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Eren Güvercin kommentiert die Veröffentlichung des angekündigten Gutachtens zur „Theologie der Barmherzigkeit“ und stellt Fragen an den KRM Mit der Veröffentlichung des Gutachtens zur so genannten „Theologie der Barmherzigkeit“ des Münsteraner Professors Mouhanad Khorchide herrscht endlich Klarheit darüber, wie der Koordinationsrat der Muslime (KRM) sich dazu positioniert. Schließlich war es der KRM, der Prof. Khorchide die Ijaza (Lehrerlaubnis) 2011 erteilt hatte, die nach geltendem Verfassungsrecht zwingend notwendig ist, wenn ein Professor ein bekenntnisgebundenes Fach an […]

Islam ist keine Staatsaufgabe

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Warum die Unterstützung des deutschen Staates den Muslimen schadet Von Eren Güvercin Muslimen in Deutschland fehlt ein Diskursraum, eine Plattform, auf der sie ihre Grundsatzdebatten führen können. Stattdessen agiert der Staat – er baut mit öffentlicher Hilfe eine Infrastruktur für theologische Bildung auf. Das ist gut gemeint, hilft den Muslimen aber kaum. Der Islam mag mittlerweile zu Deutschland gehören. Dennoch ist er den meisten Deutschen immer noch fremd. Auch die deutschen Muslime fremdeln, denn sie […]